Tipps für Schmuck

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Fitness-Tipps für Ihr Geschmeide:

Die richtige Aufbewahrung: Damit sich Ketten nicht ineinander verwirren und die edlen Metalle, Steine und Perlen nicht aneinander reiben und somit verkratzen, sollte Schmuck immer ausreichend Platz in einem weich ausgekleideten Schmuckkasten mit möglichst vielen Fächern haben. Ketten – insbesondere Perlketten – sollten immer einzeln lagern, oder separat in weiche Tücher eingeschlagen werden bevor sie sich ein gemeinsames Fach teilen. Tipp: Lagern Sie Silber- und Goldschmuck, den Sie länger nicht tragen werden, möglichst luftdicht (z.B. verschließbares Plastikbeutelchen, Einweckglas) gemeinsam mit etwas Alu-Folie, dann läuft er während der Lagerung nicht an.

Der richtige Umgang:

Edler Schmuck, der regelmäßig getragen wird, kann lange schön bleiben, wenn Sie ihn respektvoll behandeln. Legen Sie Ringe und Armreifen vor der Haus- und Gartenarbeit möglichst ab. Gleiches gilt für sämtlichen Schmuck vor dem zu Bett gehen, vor dem Sport, dem Bad, der Sauna, dem Strandbesuch, dem Friseur, der Kosmetikerin und vergleichbaren Situationen, denn so schützen Sie Ihren Schmuck am besten vor zerstörerischen mechanischen und chemischen Attacken.

Baden Sie Ihr Baby nicht in Benzin!
Achtung, es gibt keine Reinigung und keine Pflege, die für absolut jeden Schmuck geeignet ist, aber völlig ungeeignete: Finger weg von Lösungsmitteln, WC-Reinigern, Desinfektionsmitteln, Zahnpasta, Gebissreinigern und ähnlichem Zeug!

Die richtige Reinigung und Pflege:

Edle Metalle, durchsichtige Steine (Diamant, Rubin, Saphir, Aquamarin, Citrin, Turmalin, Blautopas etc.) und synthetische Steine wie Zirkonia, sind eher unempfindlich. Gold- und Silberschmuck ohne Besatz, oder mit dem oben beschriebenen Steinbesatz, reinigen Sie einzeln (kein Familienbad) mit einer weichen Zahnbürste in einer warmen, leichten Seifenlauge, um Fett, Schweiß und Schmutz abzuwaschen.

Für angelaufenes Silber oder Gold gibt es für diese Art Schmuck sehr wirksame Hausmittel: Sie legen eine Schüssel mit Alu-Folie aus, geben entweder Backpulver (1 Tütchen/Liter) oder Kochsalz (200g/Liter) hinzu, gießen mit sehr warmem Wasser auf und baden die Pretiosen eine Weile darin. Zum Abschluss dieser Prozeduren mit lauwarmem Wasser (und falls zur Hand 90 %igem Alkohol) abspülen und mit einem fusselfreien Tuch gut abtrocknen.

Empfindlicher dagegen sind…

… undurchsichtige Farbsteine (Lapis, Malachit, Türkis etc.), Opale und organische Materialien (Bernstein, Koralle, Perlen). Gold- und Silberschmuck mit diesem Besatz reinigen Sie mit Vorsicht und den entsprechenden Pflegetüchern, die für wenig Geld im Handel sind. Pflege brauchen darüber hinaus vor allem Ihre Perlen: Sie brauchen Feuchtigkeit, weswegen sie nicht zu selten getragen werden wollen. Ab und an sollten sie mit einem weichen Tuch (kein Leder, die Gerbsäure greift die äußere Perlschicht an) und etwas Wasser oder Alkohol abgewischt werden. Zusätzlich können sie alle zwei bis drei Jahre mit etwas Olivenöl behandelt werden (einige Tropfen auf ein weiches Tuch geben und die Perlen damit streicheln), was den Glanz erhält. Übrigens, je nachdem wie häufig Sie Ihre Perlen tragen, wird die Seidenschnur leiden und die Abstände zwischen den Perlen größer und die Knoten schmutziger werden. Eine Perlenkette wenigstens einmal im Jahr fachgerecht aufziehen und neu knoten zu lassen, sollte so selbstverständlich sein wie ein Friseurbesuch, kostet aber weniger.

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